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<pre>Mit Favre soll es auch wieder sportlichen Erfolg geben. Dass er Mannschaften besser machen kann, hat er in der Vergangenheit schon öfters bewiesen — zuletzt in Nizza und davor auch in der Bundesliga bei Hertha BSC und Borussia Mönchengladbach.  <p> „Es war über 90 Minuten ein richtig guter Auftritt. Man hat auf dem Platz gemerkt, dass für die Leipziger heute nicht viel möglich ist.“  <p>  für eine sich alsbald verbessernde Torquote könnte jedoch die Tatsache sprechen, dass Aubameyang seine Durststrecke mit einem Doppelpack beendet hat: Entsprechend groß ist die Hoffnung, dass sich der Anwärter auf die Torjägerkanone fortan wieder als der gewohnte Torgarant erweist. <p> Das könnte auch daran liegen, dass Schalke von den bisherigen 45 Bundesliga-Derbys, die in Dortmund stattgefunden haben, nur 11 für sich entscheiden konnte. Der bislang letzte Schalker Sieg beim BVB liegt auch schon länger zurück: Im Oktober 2012 gab es ein 2:1. <p>  „Wir dürfen uns nicht darauf verlassen, dass wir es drehen, weil wir jetzt besser Fußball spielen als letztes Jahr. Wir brauchen wieder mehr Gift und mehr von den unschönen Dingen.“  </pre>


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<pre>Nach dieser verpassten Chance ist nun zu befürchten, dass sich der Vorsprung in den nächsten Wochen weiter kontinuierlich reduzieren wird; in den Spielen gegen den BVB, Mainz, Augsburg, Wolfsburg und die erstarkten Stuttgarter droht für den Außenseiter nicht allzu viel zu gehen.  <p> „Wir waren nochmal eine Stufe besser als in der Hinrunde, hätten heute ganz klar den Sieg verdient gehabt“, war Trainer Florian Kohfeldt sichtlich zufrieden mit der erbrachten Leistung seiner Mannschaft und setzte fort:  <p>  Zudem ist mit dem VfL eine Mannschaft zu Gast, die in dieser Bundesliga-Spielzeit in der Fremde erst ein Spiel gewonnen hat und keines der letzten fünf! In den acht Gastspielen schossen die Auto-Kicker lediglich sieben Tore — in den letzten beiden Auswärtspartien überhaupt keines. <p> „Mit so vielen Defiziten wie in unserem Spiel ist in der Bundesliga kein Auswärtsspiel zu holen“, sagte er. Auf die Frage, welche Defizite er konkret meine, antwortete er: „Technisch, taktisch, mental, Bereitschaft — ein einziges Defizit.“ <p>  Wie das Schicksal der vorjährigen Pendants aus dem Süden (Freiburg und Stuttgart) vermuten lässt, wird es wohl auch in dieser Spielzeit zumindest einen der beiden gefährdeten Kollegen erwischen — die Wettfreunde sagen diesbezüglich vor allem Werder ein unerfreuliches Frühjahr voraus.  </pre> 


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<pre> Mit Blick auf die Tabelle ergibt sich folgende Ausgangslage: Gladbach rangiert mit 12 Punkten auf Platz 6, während Werder Zehnter ist — und mit einem Sieg punktgleich aufschließen kann.  <p> Dazu kommt, dass es die Nürnberger in den letzten acht Ligaspielen nicht geschafft haben, hinten die Null zu halten.  <p>  Trotz des glücklich bewältigten Kraftakts in Hoffenheim wurde dem FC Bayern die Tabellenführung am vergangenen Wochenende jäh aus den Händen gerissen: Weil sich der plötzlich auf der Bildfläche zurückmeldende Rivale aus Dortmund aktuell etwas torhungriger agiert, findet sich die Mannschaft von Pep Guardiola vor dem Topspiel der Runde vorübergehend in der ungewohnten Rolle des Jägers ein. <p>  Die wahrscheinliche Rückkehr von Stammkeeper Jarstein könnte zudem ohne eigenes Zutun eine weitere Stabilisierung nach sich ziehen. Obwohl auch dessen Vertreter Kraft einen hervorragenden Eindruck hinterließ, bleibt der norwegische Nationalspieler vorerst als klare Nummer eins gesetzt. <p>  – HSV-Coach Markus Gisdol kann man für seine optimistische Einstellung derzeit ganz einfach nur bewundern.  </pre>


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<pre> Mit dem Ball am Fuß scheint es den Borussen dagegen nach wie vor ein wenig am Schwung der anfänglich abgelieferten Galas zu fehlen: Nachdem der Vorsprung in die Spur gebracht worden war, hatte sich die Kreativabteilung mehr mit dem Verwalten als mit dem Zaubern beschäftigt.  <p> Gegen die Bayern muss aber dennoch eine deutliche Steigerung her. Das „fragile Gebilde“ Borussia Dortmund hat gegen den Saisondominator ohnehin einen schweren Stand, doch in der aktuellen Situation, in der der BVB in schneller Abfolge Hochs und Tiefs erlebt, wird es noch schwieriger.   <p> Wir halten es in jedem Falle für wahrscheinlicher, dass Leverkusen nach der montäglichen Gala nun auch vor heimischer Kulisse noch immer im Euphorie-Modus agiert — und mit einem folgerichtigen Dreier der Rückkehr in die Champions League wieder ein beträchtliches Stückchen näherkommt. <p>  Ein nettes Pokalspielchen als Aufbauhilfe für Leroy Sane, ohne den einen oder anderen Leistungsträger und mit vielen zufriedenen Torschützen — genau so hatte sich der FC Bayern die Reise nach Bremen vorgestellt.  <p> Da Nürnberg und Hannover nur knapp vor den Abstiegsrängen liegen, könnte das direkte Duell ein richtungsweisendes sein. Insbesondere da beide Teams in den darauffolgenden Spielen auf starke Gegner treffen und damit jeder zuvor gewonnene Punkt eine Krise verhindern könnte.  </pre>


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<pre> Oberflächlich betrachtet spricht derzeit sehr viel für die Schalker, doch von einer Favoritenrolle will man bei den Blauen aber nichts wissen. “Im Derby ist man nicht Favorit. Das ist ein 50:50-Spiel. Auch wenn der BVB keine gute Phase hat: Das ist eine überragende Mannschaft“, so Max Meyer.  <p> Zudem holte der VfL aus den letzten fünf Auswärtspartien sieben Punkte und ist damit das drittbeste Gast-Team in diesem Zeitraum.  <p>  Stattdessen verweist der erfahrene und vom Naturell her ohnehin eher stoische Übungsleiter auf seine Aufgabe, „hier etwas bei den Spielern zu verändern“, was die Mannschaft, seinen Eindrücken aus dem Darmstadt-Spiel zufolge, auch annehme. <p>  Champions-League-Aspirant gegen Bundesliga-Aufsteiger! Am ungewohnten Sonntagstermin (13:30 Uhr) empfängt Borussia Dortmund Hannover 96 und will seine Serie in der Bundesliga verteidigen. Unter Peter Stöger ist der BVB in der Meisterschaft noch ohne Niederlage und hat die Königsklasse vor Augen.  <p> Schon allein der erneut im Gepäck befindliche zweite Tabellenplatz lässt jedoch wissen, dass die Roten Bullen am Samstag ähnlich gefährlich wie vor zwölf Monaten zu erwarten sind. Dank der BVB-Krise schwangen sich die Sachsen mittlerweile wieder zum ersten Bayern-Jäger auf.  </pre>


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